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Gestern Abend lief der Film in der ARD und löst heftige Diskussionen aus
– ebenso wie das Leben und Wirken der Richterin Kirsten Heisig und ihr Buch … 

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Kirsten Heisig                                      Martina Gedeck in der Rolle als Richterin

Vorab möchte ich erwähnen, dass Martina Gedeck wieder einmal voll und ganz ihre Rolle ausfüllt.  

Nun zu den Kritiken :

Ein ehemaliger Kollege von Kirsten Heisig – der Richter Andreas Müller – kritisiert, dass (Zitat) :
„Dieser Film mit dem Leben von Kirsten Heisig nichts zu tun hat.“

-> Ich denke nicht, dass der Film eine Biografie der Richterin darstellen sollte, aber er sollte ihr ein Denkmal setzen.
-> Die Realität in den entsprechenden Stadtbezirken in Berlin und bei den Gerichten ist noch viel schlimmer als dargestellt – das weiß ich aus eigener Erfahrung – und das kann nun auch von den „politisch Korrekten“ nicht weg geredet werden.

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Weiterhin kritisiert Richter Müller, dass der Film die Verschwörungstheorien nicht widerlegt, dass Kirsten Heisig ermordet wurde …

-> Wieso sollte der Film das widerlegen ???
-> Diese Theorien existieren nun einmal, und viele Leute (so wie ich) bezweifeln den Selbstmord dieser starken Frau, die an diesem Tag noch auf der Fanmeile war und am nächsten Tag mit ihrer Tochter verreisen wollte.
-> Wenn diese Frau traurig (depressiv) war, wegen ihrer Ohnmacht gegenüber der Jugendgewalt und der Unfähigkeit unserer Justiz, dann kann man das nachvollziehen – ohne an ein Aufgeben der Richterin zu glauben.

Das ist meine Meinung dazu !